Zusammen mit meiner Jugendliebe Karsten und unserem Sohn lebe ich im thüringischen Gera.

Nachdem mich gute Fotografie schon meine ganze Jugend über faszinierte, kaufte ich mir mit 18 Jahren spontan meine erste eigene Spiegelreflex-Kamera und begann, auf Konzerten zu fotografieren.
Ich schlug mir die Nächte in der im Bad improvisierten Dunkelkammer um die Ohren. Lernte Filme zu entwickeln, Negative zu vergrößern, verlor mein Herz an Ilford HP5 und Agfa APX. Kaufte eine Digitalkamera, lernte, Lightroom und Photoshop zu lieben… und wurde 2007 nach Abschluss meines Kunstgeschichts-Studiums hauptberuflich Fotografin.

Mittlerweile habe ich mich auf Hochzeitsfotografie, Familien und Business- bzw. Industriefotografie spezialisiert. Hier werden Sie jedoch vor allem Hochzeiten, Familien und Portraits sehen.
In den letzten Jahren haben mich meine Hochzeiten u.a. in die Schweiz, Österreich, das Saarland und nach Usedom geführt. Ich fotografiere jedoch auch sehr oft in meiner Heimatstadt Gera und in Erfurt, Jena, Leipzig und Dresden.

Und obwohl ich die Fotografie liebe und unheimlich gerne als Fotografin arbeite, ist sie nicht mein Lebensinhalt. Ich bin mit meiner Familie gerne auf Reisen oder draussen in der Natur, aber ich schätze auch einen Fernsehmarathon mit

amerikanischen Serien (Lost!, Breaking Bad, Justified usw.). Solange kein Matschwetter ist liebe ich jede Jahreszeit, bin süchtig nach grünen Smoothies, trinke lieber Tee als Kaffee und habe ein Faible für Kunst, Architektur und Inneneinrichtung. Ich versuche, den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich reise gerne. I speak english e un po’ di italiano.

Schreiben Sie mir über mein Kontaktformular oder über melanie@melanie-dressel.com.
Oder Sie versuchen es unter 0365 7127738. Am zuverlässigsten bin ich per Mail erreichbar.

—-Ich freue mich auf Sie!—-

Studioanschrift:
Sorge 22
07545 Gera

Der Eingang ist auf der Rückseite des Hauses, über die Straße “Hinter der Mauer”. Sollten Sie mit dem Auto anreisen, so parken Sie am besten im Parkhaus des Elsterforums Gera.

PS: Wenn Sie nach unten scrollen finden Sie ein paar persönliche Blogeinträge.

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Nachdem wir 2012 mit unserem damals 4jährigen Sohn einen Teil der amerikanischen Westküste entlanggefahren waren entschlossen wir uns  diesmal Utah, New Mexico und Colorado zu erkunden.
Startpunkt war Denver, wo wir nach einem ziemlich angenehmen Flug (Lufthansa und In-Seat-Entertainment sei Dank) und der obligatorischen Übernachtung nach kurzer Einweisung unser Wohnmobil übernahmen.

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Dillon / Colorado, mit einem wunderschönen, direkt am See gelegenen Zeltplatz. Auf unserer Reise übernachteten wir fast ausschließlich auf Zeltplätzen in State- oder Nationalparks. Diese staatlichen Campingplätze sind nicht nur weitläufiger, sie liegen meist auch in einer grandiosen Landschaft, verfügen pro Stellplatz über eine Feuerstelle und sind viel billiger als die privaten.

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Erster Kontakt mit dem Colorado River. Noch sind die Felsen eher grau als rot.

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Rifle Falls State Park / Colorado.

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Auf dem Weg nach Utah.

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Die Entscheidung, auf dem Weg nach Moab nicht die schnelle Interstate sondern den Highway 128 Scenic Byway zu nehmen war goldrichtig.

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Blick auf die Canyonlands (die Vorboten des Grand Canyon) vom Dead Horse Point. Irgendwann muss ich nochmal zum Colorado-River. Und zwar mit einem Kanu.

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Er liebt es, mit seiner Kamera zu fotografieren. Ich liebe es, ihn zu fotografieren.

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Zurück in den Rocky Mountains. Wie uns viele Einheimische versicherten haben wir ein Jahr mit unglaublich schöner Herbstlaubfärbung erwischt.

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Stop in Silverton, einer winzigen Bergbaustadt, die 2800m hoch liegt. Von den 3 Straßen des Ortes ist nur eine geteert. Aufgrund des rauhen Klimas gibt es keine Kanalisation.

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Willkommen im Bärengebiet.

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Durango/ Colorado. Startpunkt der berühmten Durango-Silverton-Bahn.

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Mesa Verde National Park. Hier wurden vor 130 Jahren jahrhundertealte Indianersiedlungen entdeckt.

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Auf dem Weg nach New Mexico. Von Lisa, einer Künstlerin aus Massachusetts, die wir auf einem Zeltplatz kennenglernt hatten, erfuhren wir von Ghost Ranch, einer ehemaligen Künstlerkolonie im nördlichen New Mexico.

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Jetzt ist Ghost Ranch ein Versammlungszentrum und hat unter anderem ein paläontologisches Museum zu bieten, in dem uns ein netter Mitarbeiter eine T-Tex-Kralle zeigte, von den lokalen Ausgrabungen erzählte und uns einen Überblick über die regionale Lehmbauweise gab. Und gewandert wurde auch. Das klappte schon viel besser als noch vor 2 Jahren.

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Abiqui, ein kleines verschlafenes Nest in New Mexico mit der seltsamsten Tourist Info, die man sich vorstellen kann. Schon allein wegen Napoleon Garcia, dem Besitzer der Tourist Info, lohnt sich der Besuch. Er hält seine Besucher mit seinen Geschichten allerdings so lange als Geisel, bis man mindestens seine Autobiografie gekauft hat.

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Mittagessen auf Ghost Ranch.

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Eine Baby-Vogelspinne begrüßt uns im Bandelier National Park / New Mexico. Hier lebten Indianer in Höhlen und Pueblobauten zusammen.

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Indianerhöhlen zum Selberentdecken.

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Santa Fe, eine Stadt, die fast komplett aus Adobe-Lehm-Häusern besteht und überraschend grün ist.

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Taos / New Mexico.

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Die höchsten Dünen Nordamerikas findet man nicht an der Küste, sondern im südlichen Colorado. Die Sandablagerungen des nahen Rio Grande werden vom Wind über die Hochebene gefegt, bis sie sich am Fuße der Rockies 220 Meter in die Höhe türmen.

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Man befindet sich auf 2200m Höhe, hat aber ständig das Gefühl, hinter der nächsten Düne würde die Ostsee lauern. Seltsam.

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Fußbad im Arkansas River & die höchste Brücke der Welt, die Royal Gorge Bridge.

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Der Garden of the Gods in der Nähe von Colorado Springs.

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Reste-Essen am Tag vor der Wohnmobil-Rückgabe. Am nächsten Tag mieten wir für 3 Tage ein Auto (es wurde dann eher ein Truck), um uns noch ein bisschen die Rockies und Boulder anzuschauen.

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Hallo Rockies! Auf dem Weg nach Estes Park, dem Tor zum Rocky Mountain National Park.

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Unterwegs nach Boulder, einer mittelgroßen Universitätsstadt am Fuße des Rockies. Schon lange wollte ich Boulder kennen lernen – was soll ich sagen, es ist eine sehr schöne Stadt.

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Unser Kundenbetreuer Shaun ist bei Alamo sicher Mitarbeiter des Monats geworden, weil er es geschafft hat, uns dieses riesige Auto (GMC Yukon) als Upgrade aufzuschwatzen. Wir wollten das totale amerikanische Erlebnis und haben es bekommen.
Ich beobachte gerade kritisch umherstreifende Politessen.

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Julias Kitchen. Das absolut beste, Glückshormone freisetzende Essen in town!

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So sah also ungefähr unser Urlaub aus.
Trotz gegenteiliger Befürchtungen sind wir keinen Klapperschlangen, Pumas, Bären oder Stinktieren begegnet. Dafür sehr netten Menschen. Das Land ist so riesig, es gibt noch so viel zu sehen… ich würde am liebsten auf der Stelle meine Koffer packen.

Mitte Dezember unternahmen wir einen spontanen Besuch im Reisebüro.
Unsere Anforderungen an einen potentiellen Urlaubsort waren folgende:

warm – grün – bitte keine 10 Stunden Flugzeit – politisch stabile Lage – und natürlich noch so kurzfristig verfügbar

Die Antwort war: Teneriffa!
Meine erste Assoziation zu Teneriffa: tausende rotgebrannte Deutsche, die am Strand ordentlich nebeneinander aufgereiht auf ihrer Liege, die sie schon um Mitternacht mit dem Handtuch reserviert haben, in der Sonne schmoren.

Ich dachte: was soll’s, probieren wir es einfach.
Die Realität war: ganz anders! Wir kommen wieder.

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Während einer langen, langen Hochzeitssaison, vielen Wochenenden mit wunderbaren Brautpaaren, zu vielen Stunden allein vorm Computer und viel zu wenig Zeit mit meiner Familie entschlossen wir uns relativ kurzfristig zu einem Roadtrip entlang der US-Westküste- mit dem Wohnmobil.usa2012_002

Der Flug von Frankfurt nach Dallas war trotz etwas älterem Flugzeug und aufgeregtem 4-jährigen Kind einigermaßen angenehm. Natürlich war Junior die komplette Flugzeit putzmunter, um dann beim Landeanflug (!!!) einzuschlafen, so dass wir die gesamte Zeremonie mit Gepäckabholung, Immigration und 4-stündiger Wartezeit auf den Weiterflug nach Seattle mit einem schlafenden Kind im Arm managen durften. Nach der obligatorischen Nacht im Hotel (die unser Kind um 22.00 Uhr Ortszeit mit den Worten “Ich bin munter, es wird gleich hell!” für beendet erklärte) erfolgte am nächsten Morgen die Übergabe und Einweisung des Wohnmobils.

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Nach ca. 60 Meilen wurde unsere Fahrt abrupt beendet. Und zwar durch einen der unzähligen riesigen Holztransporter, der Rollsplit auf unserer Windschutzscheibe ablud und damit 6 tiefe Kratzer hinterließ. Nach Rücksprache mit der Wohnmobilvermietung ließen wir den Schaden in einer Werkstatt in Chimacum reparieren und verbrachten die Wartezeit im örtlichen Dinner. Alles sehr Roseanne-esque. Wir probierten Rootbeer (widerlich!!) und aßen vegane Clubsandwiches. Schon die Tatsache, dass es in einem Mini-Holzfällerkaff einem kleinen Ort wie Chimacum ein veganes Clubsandwich gab, ist eigentlich einen eigenen Blogeintrag wert. Die Bedienung hieß Deedee, hatte giftgrüne Maskara aufgetragen und war an sich sehr, äh, resolut. Ich habe mich leider nicht getraut, ein Foto von ihr zu machen.

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Aufgrund der ganzen Warterei wegen der Windschutzscheibe konnten wir die erste Nacht nicht wie vorgesehen auf einem regulären Campingplatz für ordentliche Touristen wie unsereins verbringen, sondern parkten das Wohnmobil in einer Art Trailerpark. Der Großteil der dortigen Wohnmobile war eindeutig nicht mehr fahrtüchtig und wir führten uns etwas unwohl. Dafür boten uns unsere Nachbarn, zwei Späthippies, aber einfühlsamerweise etwas Dope an. Was wir NATÜRLICH nicht angenommen haben.

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Im Wohnmobil musste unser Sohn während der Fahrten ziemlich weit hinter uns in der Küchenecke Platz nehmen. Ich wünschte, man könnte in den USA ein Auto mit Wohnanhänger mieten… leider ist das für Nichtamerikaner nicht möglich.

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Lake Crescent ist für mich eindeutig einer der allerschönsten Orte, die ich jemals besucht habe. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, aber für mich war der See einfach extremst überwältigend. (Ein Grund könnte gewesen sein, dass ich Aufgrund einer äußerst stressigen Hochzeitssaison kein bisschen auf das, was mich landschaftlich erwarten würde, vorbereitet war und keine Erwartungshaltung hatte.)

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Mit dem milden, sonnigen Wetter hatten wir großes Glück. Normalerweise würde sich die Wolkendecke im September schließen und erst im Frühjahr wäre wieder Himmel zu sehen, so erzählten uns zumindest Einheimische.
Einer der schönsten Zeltplätze unserer Reise war der direkt am Sol Duc River mitten im Wald gelegenene Klahowya Campground.

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Nicht jedes Kind wandert gern. Deshalb hatten wir unserem ziemlich lauffaulen ortsgebundenen Kind als Überraschung sein geliebtes Laufrad mitgebracht. Voller Erfolg! Er hatte Spaß und wir einen sehr viel größeren Bewegungsradius. Win win, sozusagen. UND wir erregten unheimlich viel Aufsehen, denn das Konzept des Laufrades scheint in den USA nicht sehr verbreitet zu sein.

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Am grandiosen Ruby Beach trafen wir zum ersten Mal auf den Pazifik, der sich für den Rest des Roadtripes fast immer auf der rechten Seite unseres Wohnmobiles befinden sollte. Karsten stürzte sich sogar in die kalten Fluten.

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Obwohl das Wetter wie erwähnt recht mild für die Jahreszeit war, mussten wir uns manchmal schon recht warm einpacken, wie hier beim Open-Air-Frühstück. Je weiter nach Süden wir kamen, desto wärmer wurde es . In Kalifornien herrschte schließlich bestes T-Shirt-Wetter. Da wir die meiste Zeit unter der Woche  und ausserdem ausserhalb der Schulferien unterwegs waren, hatten wir die Zeltplätze oft fast für uns alleine. Dafür brach jeden Freitag Abend die Hölle in Form von unglaublich vielen Wochenend-Campern los.

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Unser Sohn bestand jeden Tag auf einem “Feuerabend” (eine schöne Wortmischung aus “Feuer” und “Feierabend”). Wenn nicht gerade die aktuelle Dürre ein Feuerverbot nach sich zog gab es also fast an jedem Abend gegrillte Marshmellows an unserer Feuerstelle. In den USA ist nämlich jeder Stellplatz eines staatlichen Campgounds mit festem Tisch, zwei Bänken und einer eigenen Feuerstelle ausgestattet.

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Während sich die Männer in Newport Beach im ehemaligen, in ein Aquarium umgewandelten Becken des Walfisches aus Free Willy vergnügten saß ich 3 Stunden im Waschsalon und hatte beim Warten einige wirklich tiefgreifende Unterhaltungen über das Leben im Allgemeinen und Politik im Besonderen. Das Vorurteil, dass alle Amerikaner oberflächlich seien, kann ich wirklich nicht bestätigen.

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Entlang des Highway 101 findet man viele kostenlose Besucherzentren der örtlichen Universitäten mit verschiedenen Aktivitäten und Ausstellungen. In Trinidad bot die University of Oregon zum Beispiel einen “Touchpool” mit Seesternen, in Newport Beach u.a. einen Mini-Tsunami-Generator

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Im südlichen Oregon hatten wir endlich, endlich den langersehnten ersten Kontakt mit Redwoods. Diese Bäume muss man einfach mindestens einmal im Leben gesehen haben. Scheinbar ohne sich nach oben zu verjüngen stehen sie wie riesige Säulen herum. Selbst unser Sohn war ehrfurchtsvoll sprachlos.
Seit unserem Besuch denke ich immer mal wieder darüber nach, ein Exemplar hier in Gera anzusiedeln, hahaha.

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Das viktorianische Ferndale ist eine Bilderbuchstadt mit wunderschön erhaltenen Holzhäusern, die schon so manchem Hollywoodfilm als Kulisse dienten. Leider gab es in der unmittelbaren Umgebung keinen Zeltplatz, deshalb blieb es nur bei einem Kurzbesuch.

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Überraschenderweise gibt es keinen einheitlichen Redwoods-National-Park sondern mehrere kleine State Parks, die sich entlang des Highway 101 aufreihen. Im Humboldt National Park konnten wir einen der begehrten Wohnmobilstellplätze ergattern und so die Nähe der unglaublichen Baumriesen etwas länger genießen. Auch am helllichten Tag ist es unter den Redwoods so dunkel, dass man ISO 1600 bemühen muss, um halbwegs vernünftige Bilder zu erhalten.

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Zurück am Meer, mittlerweile in Kalifornien fuhren wir auf dem legendären Highway 1 in Richtung San Francisco.

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Kirchen, die in Bioläden umgewandelt werden, gibt es wahrscheinlich nur in Kalifornien.

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Hach, was für ein Licht!

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Jeden Morgen nutzte unser Sohn die beschlagenen Wohmobilscheiben für Schreibübungen. Besonders beliebt: Parken-Verboten- Schilder. Wie kam er nur darauf?!

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Langsam aber sicher nähern wir uns San Francisco, dem Endpunkt der Wohnmobilreise.

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Nach der Rückgabe unseres Wohnmobils erkundeten wir noch drei Tage San Francisco, fuhren Cable Car und erschreckten aus Versehen abends im Park ein Stinktier. Von letzterem gibt es verständlicherweise kein Fotos. Mann, was sind wir gerannt…
Nach Wochen auf fast ausgestorbenen Zeltplätzen war die Stadt für uns aber ein echter Kulturschock.

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Das Lieblingsessen wird weltweit zielsicher aufgespürt.

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18$ für 3 Eis… die Hippies von Ben and Jerrys sind nicht zurückhalten, wenn es um die Preisgestaltung geht.

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Wir haben uns in den USA (ausser während der Stinktierepisode, natürlich) sehr sicher gefühlt. Wirklich alle Menschen, die wir trafen waren offen, freundlich und hilfsbereit. Ich bin noch immer begeistert.

Und was habe ich noch gelernt?

Das es die richtige Entscheidung war, das geliebte Laufrad unseres Sohnes mitzunehmen.
Das für Redwoods zwingend mein Weitwinkelobjektiv in die Tasche gehört hätte.
Das ich doch die neuere 5DIII statt der alten 5DII hätte mitnehmen sollen.
Das ich einfach kein Landschaftsfotograf bin. Dafür bin ich auch einfach zu faul und möchte mich im Urlaub nicht um 5 Uhr morgen aus dem Bett quälen, um das perfekte Sonnenaufgangslicht zu haben.

Das ich sofort wieder hin will!

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